Altägyptische Wandbilder berichten von der einst üppigen Vegetation des Landes. Heutzutage hat das Land Mühe, seine über 63 Mio. Einwohner zu ernähren. Daher konzentriert sich der Anbau auf Nutzpflanzen. Wiesen und Wälder gibt es so gut wie gar nicht, höchstens mal Palmenhaine. Häufig sieht man Eukalyptusbäume und Feigenkakteen. Die karge Baumvegetation besteht aus gelbblühenden Nil-Akazien, die man in Ufernähe findet, ausserdem Tamarisken und Flammenbäume. In dem subtropischen Klima gedeiht Obst sehr gut: Mangos, Feigen, Apfelsinen und Pfirsiche schmecken hier so gut, wie wir es niemals zu Hause erleben können. Ebenso wird Gemüse und Getreide, wie Hirse und Reis angebaut. Daher ist eine beliebte Beilage auch der Reis. Kartoffeln werden auch angebaut, doch findet man diese im Frühjahr eher in heimischen Supermärkten als auf den Tellern in Ägypten.
Vom Sinai bis zum Mittelmeer prägen Steppen mit kargem Strauch- und Buschbewuchs das Bild. Im Niltal findet man auch Jasmin (er riecht sehr gut und wenn Ihnen dieser an einer Kette zum Kauf angeboten wird –unbedingt zugreifen-!), Oleander, Bougainvillea, Hibiskus (daraus entsteht der gut schmeckende „Karkadeh“) und Bambus.